25. Oktober 2018

Von der „Guten Arbeit“ zur „Guten Erwerbsbiografie“?

Von der „Guten Arbeit“ zur „Guten Erwerbsbiografie“?
Voraussetzungen, Widersprüche, Gestaltungsperspektiven

Durch die Diskussionen um die Einführung der Brückenteilzeit und die Weiterentwicklung der Arbeitslosenversicherung zu einer Arbeitsversicherung erhält das Konzept der „guten Erwerbsbiografie“ mehr und mehr Aufmerksamkeit. Gleich für mehrere gesellschaftliche Akteure sind damit eine Reihe neuer Aufgaben verbunden: Tarifpartner sind aufgefordert, neue Übereinkünfte zu treffen, politisch gilt es, an einer besseren Koordination und Verzahnung verschiedener Politikbereiche zu arbeiten und in der Sozial- und Arbeitsmarktforschung müssen neue Methoden und Konzepte zur Erkundung der Erwerbsbiografie entwickelt werden.

Auf der gemeinsamen Tagung der Deutschen Vereinigung für sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF) und des Forschungsinstituts für gesellschaftliche Weiterentwicklung (FGW) werden verschiedenen Aspekte der guten Erwerbsarbeit erörtert: Die arbeitsmarktliche Einbettung, die Erkundung des subjektiven Verständnisses des Konzepts, die nötigen Daten und Konzepte zur Analyse der Erwerbsbiografie und schließlich die Betrachtung konkreter Lebensphasen und Übergänge, die bei der Entwicklung guter Erwerbsbiografien eine zentrale Rolle spielen. Eine Podiumsdiskussion mit Vertreter_innen der Tarifparteien rundet die Tagung ab. 

Den Programmflyer finden Sie hier (PDF).

Zur Anmeldung gelangen Sie hier.

Datum: 25.- 26. Oktober 2018

Ort: Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45478 Mülheim an der Ruhr