Der Themenbereich Neues ökonomisches Denken

 

Die "Krise der Wirtschaftswissenschaften" hat längst die öffentliche Debatte erreicht. Von der Unfähigkeit der akademischen Volkswirtschaftslehre, effektive Konzepte zur Vermeidung bzw. zur Überwindung der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrisen zu entwickeln, zeigten sich die Königin von England ebenso enttäuscht wie Studierende an Universitäten. Dennoch ist angesichts anhaltender Krisen der Bedarf an wirtschaftswissenschaftlicher Politikberatung weiterhin groß. Gleichzeitig werden hierzulande zunehmend Stimmen laut, die mehr ökonomische Bildung und ein eigenes Schulfach "Wirtschaft" an allgemein bildenden Schulen fordern.

Zentrale Aufgabe des Themenbereichs „Neues Ökonomisches Denken“ des FGW ist es, Pluralismus und gesellschaftliche Relevanz in den Wirtschaftswissenschaften inhaltlich und institutionell zu fördern. Das Zusammenfallen von Finanzkrise und ökologischer Krise erfordert neue Denkansätze und interdisziplinäre Forschung. Im Bereich der ökonomischen Bildung soll ein Beitrag zur Demokratisierung des ökonomischen Wissens geleistet werden. Zudem soll untersucht werden, inwieweit das für die sozialwissenschaftliche Bildung grundlegende Kontroversitätsgebot im Bereich ökonomischer Lehrmaterialien (universitäre Lehrbücher, Schulmaterialien) besser realisiert werden kann.

 

 

Themenverantwortliches Vorstandsmitglied ist

Prof. Dr. Till van Treeck (Universität Duisburg-Essen). 

Ihre Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle des FGW ist

Janina Urban

Wissenschaftliche Referentin
Themenbereich Neues ökonomisches Denken

Tel.:     +49 (0)211 99457102
E-Mail: janina.urban@fgw-nrw.de