12. März 2018

NRW-Dialog: Soziale Dienste 4.0? Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Sozialsektor

Der Einsatz moderner Informationstechnologien gewinnt nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Sozialen Arbeit, der Gesundheits- und Sozialwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Dieser Digitalisierungsprozess wird vielfältige Auswirkungen auf die Art und Weise haben, wie soziale Dienstleistungen in Zukunft geplant, gesteuert, gestaltet und erbracht werden. Viele Fragen sind hier jedoch noch weitgehend ungeklärt: Welche konkrete Rolle werden digitale Technologien in der Prävention, Intervention und Rehabilitation in Zukunft spielen? Wie können digitale Technologien sinnvoll für Beratung, Unterstützung und Betreuung eingesetzt werden? Welche Auswirkungen wird die Digitalisierung auf die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsorganisation der Beschäftigten in den sozialen Dienstleistungsberufen haben? Last but not least: Welche gesellschaftspolitischen und ethischen Herausforderungen sind mit der Digitalisierung im Sozialsektor verbunden?

Im Rahmen einer Doppelpräsentation stellen Prof. Dr. Josef Hilbert und Denise Becka (Institut Arbeit und Technik) sowie Prof. Dr. Udo Seelmeyer (FH Bielefeld) und Dr. Thomas Ley (Uni Bielefeld) aktuelle Forschungsergebnisse und Entwicklungsszenarien zur Digitalisierung im Sozialsektor vor. Im Anschluss diskutieren Prof. Dr. Udo Seelmeyer und Michaela Evans (Direktorin des Forschungsschwerpunkts Arbeit und Wandel am IAT) gemeinsam mit Heinz-Josef Kessmann (Diözesan-Caritasdirektor im Bistum Münster) und weiteren Expert_innen aus Politik und Zivilgesellschaft über sozial- und arbeitspolitische Gestaltungsperspektiven für NRW. Die Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung wird moderiert von Christina Schildmann (Forschungsstelle „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung).

- Datum: 12.03.2017, 18.30 Uhr

- Ort: Haus der Universität, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf

Das Programm finden Sie hier (PDF)

Die Anmeldung finden Sie hier.