31. August 2018

Krankenkassen als Partner der kommunalen Gesundheitsförderung und Prävention (GFP)

Prof. Dr. Katharina Böhm (Ruhr-Uni Bochum), Dorothea Klinnert (Uni Mainz), Jonas Weidtmann (Landeszentrum Gesundheit NRW)

Im Juli 2015 hat der Bundestag ein Präventionsgesetz verabschiedet. Dieses Gesetz sieht Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen für Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten (§ 20a SGB V) vor. Es eröffnet den Kommunen neue Möglichkeiten der Kooperation mit Krankenkassen und bietet ihnen zusätzliche Finanzierungsoptionen für präventive und gesundheitsförderliche Projekte. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die Erfolgsbedingungen dieser Zusammenarbeit zu ermitteln, um die Kommunen dabei zu unterstützen, die neu geschaffenen Möglichkeiten des Präventionsgesetzes bestmöglich zu nutzen. In einem ersten Schritt sollen hierfür alle Kommunen in NRW zur Umsetzung des Präventionsgesetzes befragt werden (Ist-Analyse). Basierend auf dieser Ist-Analyse werden dann in einem zweiten Schritt einzelne Kommunen ausgewählt, um dort die Erfolgs- und Hinderungsfaktoren einer erfolgreichen Antragsstellung und Kooperation mit den Krankenkassen zu untersuchen. Hierfür werden die zuständigen kommunalen Akteure, Vertreter der Krankenkassen und Krankenkassenverbände sowie weitere relevante Akteure (z.B. Mitantragsteller, Träger von Einrichtungen) in semi-standardisierten Interviews befragt. Die Ergebnisse der Studie sollen am Ende in einer praxisorientierten Handreichung für die Kommunen veröffentlicht werden.

Downloads:

Den FGW-Impuls finden Sie hier (pdf, 4 Seiten)

Die FGW-Studie finden Sie demnächst hier.