27. November 2018

Integration vor Ort - Ein boomendes Aufgabenfeld zwischen zivilgesellschaftlichem Engagement und querschnittsorientierter Kommunalpolitik

Henning Nuissl, Susen Engel, Michael Noack, Julia Raspel, Jörg Weingarten, Jale Wohlert

Vor dem Hintergrund der fluchtbedingten Zuwanderung der letzten Jahre fragt die vorlie-gende Studie nach den auf kommunaler Ebene vorhandenen Integrationspotentialen. Sie basiert auf drei empirischen Fallstudien. Mit Essen-Altenessen/Karnap, Essen-Hörsterfeld und Altena wurden drei Quartiere in Nordrhein-Westfalen beispielhaft untersucht, die, wenn auch auf unterschiedliche Weise, vor besonderen Herausforderungen stehen. Die Fallstudien belegen, dass es zur Entfaltung des – in allen drei Fällen nachgewiesenen – zivilgesellschaftlichen Integrationspotentials einer Flankierung durch proaktive kommuna-le Integrationspolitiken bedarf. Dabei konnten vier Eckpfeiler einer ‚integrierenden Stadtentwicklung‘ identifiziert werden: erstens die Etablierung des Aufgabenfeldes In-tegration als kommunales Politikfeld, zweitens die Überführung der vielfach vorhandenen Willkommenskultur in eine Kultur der Anerkennung (von Diversität), drittens die Entwick-lung von Strategien zum Umgang mit Unsicherheit und viertens das stete Bemühen um eine im umfassenden Sinne verstandene soziale Kohäsion unter Einbeziehung aller an ei-nem Ort lebenden Menschen.

Downloads:

Den FGW-Impuls finden Sie hier (pdf, 4 Seiten).

Die FGW-Studie finden Sie in Kürze hier (pdf).