14. Juli 2017

Die subjektive Wahrnehmung von Armut und sozialer Ausgrenzung - Stand der Forschung und Perspektiven für vertiefende Erhebungen

Nadine Seddig, Gerda Holz, Benjamin Landes

In der Diskussion um die Definition und Messung von Armut und sozialer Ausgrenzung dominieren „objektive“ KennziffernIndikatoren zur subjektiven Armuts- und Ausgrenzungserfahrung spielen demgegenüber bislang eine eher untergeordnete Rolle. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine stärkere Einbeziehung subjektiver Messgrößen nicht unwesentlich dazu beitragen könnte, Unterversorgungslagen und Marginalisierungstendenzen umfassender als bislang darzustellen und auf diese Weise ein tiefer gehendes Verständnis von Armut und sozialer Ausgrenzung zu entwickeln.

Die Studie soll vor diesem Hintergrund den bestehenden Stand der Forschung zum Thema „Subjektive Wahrnehmung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ aufarbeiten, das Analyse- und Erkenntnispotenzial subjektiver Indikatoren der Armuts- und Ausgrenzungswahrnehmung herausarbeiten sowie die Möglichkeiten und Grenzen alternativer methodologischer Zugänge zu ihrer empirischen Erhebung ausloten. Mit Blick auf die Weiterentwicklung der amtlichen Sozialberichterstattung sollen Forschungsstrategien und Analyseperspektiven für vertiefende, qualitativ-explorative empirische Untersuchungen zu subjektiven Armuts- und Ausgrenzungserfahrungen entwickelt werden.

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