27. Mai 2019

Lebenschancen im Quartier - Der Einfluss des Wohnorts auf die Lebensgestaltung der Bewohner_innen und kommunale Handlungsspielräume

Dr. Nina Schuster, Anne Volkmann

Projektleitung: Prof. Dr. Susanne Frank, Prof. Dr. Thorsten Wiechmann

Ausgehend vom Befähigungsansatz untersucht die vorliegende Studie den Zusammenhang zwischen dem Wohnquartier und den Lebenschancen der Bewohner_innen. Lebenschancen konzipieren wir anhand von individuell bedeutsamen Bedürfnissen und erforschen, inwiefern der sozialräumliche Kontext auf die Möglichkeiten und Wahlfreiheiten bei der Bedürfniserfüllung wirkt. Unser Augenmerk liegt dabei auf dem Zusammenspiel zwischen Orten/Räumen der Bedürfnisbefriedigung und den individuell verfügbaren Ressourcen, um diese nutzen zu können. Aufgrund von diversifizierten Lebenslagen ist die Wirkung des Quartiers auf seine Bewohnerschaft sehr unterschiedlich. Daher fokussieren wir benachteiligende Lebenslagen im Quartier, anstatt von ‚benachteiligenden Quartieren‘ zu sprechen. Benachteiligungen stellen wir dort fest, wo sowohl nahräumliche Möglichkeiten der Bedürfnisbefriedigung fehlen als auch die individuellen Ressourcen, die den Zugang zu Orten/Räumen der Bedürfnisbefriedigung gewährleisten.

Downloads:

FGW-Impuls (pdf, 4 Seiten)

FGW-Studie folgt in Kürze.