21. November 2016

Wie denken zukünftige Ökonom_innen? Eine qualitativ-quantitative Befragung von Studierenden der Wirtschaftswissenschaften an deutschen Hochschulen

Prof. Dr. Silja Graupe, Prof. Dr. Walter Ötsch (Cusanus Hochschule)

Prof. Dr. Tim Engartner (Universität Frankfurt)

Laufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2018

Die jüngste Wirtschafts- und Finanzkrise hat nicht nur in Deutschland Zweifel an der gegenwärtigen Ausrichtung der Ökonomik genährt. Die Einseitigkeit in Forschung und Lehre, die Prädominanz neoklassischer Ansätze und die methodische Verengung zugunsten statistisch-mathematischer Modelle zählen zu den am häufigsten geäußerten Kritikpunkten. Das vorliegende Projekt knüpft an diese Selbstverständnisdebatte an, indem es über eine Methodenkombination aus qualitativer und quantitativer Befragung die Einstellungen von Studierenden verschiedener Semester zur wirtschaftswissenschaftlichen Hochschullehre in Deutschland untersucht. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, (a) wie junge ÖkonomInnen die derzeitige theoretische und methodische Verfasstheit ihres Faches reflektieren, (b) wie sich die akademische Lehre auf ihr ökonomisches Grundverständnis auswirkt und (c) welche Konsequenzen sich hieraus für ihre wirtschafts- und gesellschaftspolitische Urteilsbildung ableiten.

(Schwerpunkt: Analyse der Pluralität in der Ökonomik an Universitäten)