22. November 2016

Teilhabe- und Verwirklichungschancen als Maßstab vorbeugender Sozialpolitik: Lassen sich qualitative Interventionsziele in Kennzahlen abbilden?

Dr. Peter Bartelheimer (SOFI Göttingen), Jutta Henke (GISS e.V.)

Laufzeit: 01.01.2016 - 30.06.2016

Das auf dem Capability Approach von Amartya Sen beruhende Konzept der „Teilhabe- und Verwirklichungschancen“ ist auch und gerade im Kontext einer stärker präventiven Ausrichtung der Sozialpolitik von hoher Relevanz. Normative Leitbilder können auf Dauer jedoch nur praktische Geltung erlangen, wenn sie zu messbaren Interventionszielen verdichtet und damit in die Sprache und die Logik kommunalen Verwaltungs- und Steuerungshandelns übersetzt werden können.

Die zu erstellende Expertise soll einen Beitrag dazu leisten, das Konzept der „Teilhabe- und Verwirklichungschancen“ als Handlungs- und Bewertungsmaßstab vorbeugender Sozialpolitik zu konkretisieren und im Sinne konkreter Indikatoren für die kommunale Praxis besser bearbeitbar zu machen. Auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme des Forschungsstands zu methodischen und konzeptionellen Ansätzen qualitativer Wirkungsforschung sowie der Problemwahrnehmung und der Bedarfslage in ausgewählten kommunalen Praxisfeldern sollen weiterführende Perspektiven für Forschung und Sozialberichterstattung aufgezeigt werden.

(Schwerpunkt: Evaluation und Monitoring)

 

Die Publikation des Projekts finden Sie hier.