22. November 2016

Subjektive Wahrnehmung von Armut und sozialer Ausgrenzung - Stand der Forschung und Perspektiven für vertiefende Erhebungen

Nadine Seddig, Gerda Holz, Benjamin Landes (ISS Frankfurt)

Laufzeit: 01.12.2015-31.03.2016

Dass der subjektiven Wahrnehmung von Armut und Ausgrenzung ein eigenständiger Wert zukommt, ist unbenommen. Wissenschaftliche Ansätze unterscheiden sich darin, wie Armut definiert und die komplexen Ausformungen empirisch belegt werden. In Bezug auf eine handlungsund präventionsorientierte Sozialberichterstattung stellt sich die Frage, wie Sichtweisen von Expert_innen und Politik durch subjektive Einschätzungen, vor allem der Betroffenen, ergänzt und damit die Datenanalysen ausgeweitet werden können. Zentraler Bestandteil der Expertise ist die Analyse der Fragen, welche Bedeutung die subjektive Wahrnehmung von Armut und Ausgrenzung Betroffener in der aktuellen Armuts- und Ausgrenzungsforschung einnimmt und welchen Beitrag subjektive Indikatoren leisten können, um ein tieferes Verständnis von Unterversorgungslagen zu entwickeln. Daneben werden Ansätze zur empirischen Messung von subjektiver Armut und sozialer Ausgrenzung überprüft, um Forschungsdesiderate zu identifizieren und Analyseperspektiven für zukünftige Untersuchungen zu eröffnen. 

(Schwerpunkt: Evaluation und Monitoring)

 

Die Publikation des Projekts finden Sie hier.

Pressemitteilung des Projekts