22. November 2016

SchulBildung in den Hilfen zur Erziehung

Prof. Dr. Vicki Täubig (Universität Siegen)

Laufzeit: 01.09.2016 - 28.02.2019

Bildung entscheidet wesentlich über die gesellschaftliche Teilhabe. Formale Bildung gilt als Grundlage für eine erfolgreiche und selbstständige Bewältigung der Lebenspraxis. Befunde zur Bildungsbenachteiligung von Kindern und Jugendlichen, die in Settings der Hilfen zur Erziehung leben, sind Anlass für das Projekt.

Als Settings der Hilfen zur Erziehung sind Sozialpädagogische Familienhilfe sowie Heimerziehung Untersuchungsgegenstand. Es interessieren sowohl der schulbildungsbezogene Alltag in den untersuchten Settings als auch besondere Anlässe, wie z.B. Übergangsentscheidungen von der Grund- in die weiterführende Schule. In der ersten Erhebungsphase werden die Verhandlungen formaler Bildung ethnographisch erforscht. In der zweiten Erhebungsphase werden Gruppendiskussionen mit Fachkräften geführt. Fokussiert werden insgesamt die auf Schule bezogene organisationale Praxis zwischen Kindern/Jugendlichen, Eltern und Hilfesetting sowie die zum Tragen kommenden Bildungskapitalien im Hilfesetting.

(Schwerpunkt: Nutzer_innen und Adressat_innen)

Zur Projekthomepage

Publikation im Projektzusammenhang: Harbusch, M./Kliche, H./Täubig, V.: Schule in den Hilfen zur Erziehung: Über die Konstruktion von Bildung(-sungleichheit) in Heimerziehung und Sozialpädagogischer Familienhilfe. In: Forum Erziehungshilfen, Rubrik Forschungsnotizen. 22. Jg., Heft 5/2016, S. 296-297.