15. Dezember 2017

Rahmenbedingungen integrierter Sozialplanung - Rollenverständnisse und Kompetenzprofile von Sozialplaner_innen und Sozialdezernent_innen

MA Oliver Kessler, Prof. Dr. Jürgen Stremlow, Prof. Dr. Andrea Tabatt-Hirschfeldt, Prof. Dr. Uli Sann, Prof. Dr. Frank Unger, WMA Thea Maria Caputo

Die Studie untersucht in ausgewählten deutschen und schweizer Kommunen, welchen Ermöglichungsrahmen (Ebene der Sozialdezernent_innen) und welche Kompetenzen Sozialplaner_innen benötigen, um gute Arbeit leisten zu können. Untersucht werden Kommunen, die sich in der Studie „Integrierte Sozialplanung als Innovation für die Versorgung im Alter“ durch eine Good Practice auszeichneten. Unter den deutschen Kommunen bilden Städte und Landkreise aus Nordrhein-Westfalen den Schwerpunkt. Der Studie liegt sowohl ein nach außen, ins Netzwerk gerichtetes Führungsverständnis zugrunde, als auch ein nach innen gerichtetes Verständnis im Sinne von Einflussnahme und Kooperation. Insofern sind Sozialplaner_innen auch als Führungskräfte zu verstehen. Für die Befragung der Sozialdezernent*innen und Sozialplaner_innen wurde ein Mixed-Methods-Design gewählt:

  • - halbstrukturierte Leitfadeninterviews zu Umweltfaktoren, Führungspersönlichkeit und -verhalten sowie zur Bedeutung von Netzwerkmanagement.
  • - standardisierte schriftliche Befragung zu Führungspersönlichkeit und -verhalten (Leadership Style Assessment Selbstbeurteilungstest und Big-Five-Persönlichkeitstest).

Hier geht es zur FGW-Publikation des Projekts.