22. November 2016

Pflegende Angehörige als Adressat_innen einer vorbeugenden Pflegepolitik: Eine intersektionale Analyse (PflegeIntersek)

Prof. Dr. Sigrid Leitner (Fachhochschule Köln), Prof. Dr. Simone Leiber (Fachhochschule Düsseldorf), Dr. Diana Auth (Universität Gießen)

Laufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2018

Das Forschungsprojekt untersucht mit der Methode der Intersektionalitätsanalyse, wie Angehörige häusliche Pflege bewältigen. Es arbeitet unter Rückgriff auf episodische Interviews die Wechselwirkungen der Differenzkategorien soziale Schicht, Geschlecht, Erwerbstätigkeit und Ethnizität heraus. Es wird davon ausgegangen, dass sich Pflegepersonen in ihren Bewältigungsstrategien und ihrem Nutzungsverhalten nach sozialen Differenzkategorien unterscheiden.

Ziel des Projektes ist es, neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Transferkonzept zum Aufbau eines differenzsensiblen Beratungs- und Unterstützungsangebots zu entwickeln, welches Kommunen in ihrer wachsenden Rolle in der Pflegepolitik unterstützen kann. Die Handreichung soll die ermittelten Bedarfe verschiedener Angehörigengruppen berücksichtigen und die praxisrelevanten Hemmschwellen der Inanspruchnahme von Unterstützungsmaßnahmen überwinden.

(Schwerpunkt: Nutzer_innen und Adressat_innen)

Hier geht es zur FGW-Publikation des Projekts.

 

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Pressemitteilung der TH Köln vom 08.03.2017

Publikation im Projektzusammenhang: Brüker, Daniela/Kaiser, Petra/Leiber, Simone/Leitner, Sigrid (2017): Die Rolle der Kommunen in der Pflegepolitik. Chancen und Grenzen einer vorbeugenden Perspektive. In: Zeitschrift für Sozialreform Band 63 Heft 2, S. 301-332.