21. November 2016

Perspektiven von Open Educational Resources (OER) für die (sozio-)ökonomische Bildung an Schulen in NRW und in Deutschland

Dr. Maximilian Heimstädt (Universität Witten/Herdecke), Prof. Dr. Leonhard Dobusch (Uni Innsbruck)

Laufzeit: 01.10.2016 - 31.12.2017

Die (sozio-)ökonomische Bildung an Schulen steht vor zwei großen Herausforderungen: Zum einen verstärkt die zunehmende Digitalisierung der Lernpraxis bestehende urheberrechtliche Probleme. Zum anderen gerät das Kontroversitätsgebot der Lehre durch eine wachsende Menge an minderwertigen und tendenziösen, aber kostenfreien Onlinematerialien zunehmend unter Druck. Open Educational Resources – Bildungsmaterialien unter freier Lizenz (z. B. Creative Commons) – sind ein Weg, diesen Herausforderungen zu begegnen. Zentraler Vorschlag dieser Studie ist es daher, die Erstellung von OER-Schulbüchern in Nordrhein-Westfalen systematisch zu fördern. Nach einer Ist-Analyse des digitalen Lernens und der offenen Bildung in NRW entwirft die Studie (aufbauend auf Interviews mit allen relevanten Stakeholdergruppen) sechs Handlungsszenarien. Beispielhafte Vorschläge sind die öffentliche Ausschreibung von Pilot-OER-Büchern, die landesübergreifende Förderung von OER-Buch-‚Rohlingen‘ oder die Kopplung der Zulassung von Schulbüchern an eine OER-Klausel.

(Schwerpunkt: Pluralistische Lehr-Lernmaterialien für Schulen)

Die Publikation des Projekts finden Sie hier.