11. Oktober 2017

Partizipative Quartiersentwicklung

Davide Brocchi

Laufzeit: 10/2017 - 2/2018

Die Untersuchung stellt verschiedene quartiersbezogene Formen der Mitwirkung (Partizipation) heraus, ordnet sie in einen demokratietheoretischen Kontext ein und untersucht die Potenziale, die Grenzen und die Strategien eines lokalen Bottom-up-Ansatzes der nachhaltigen Transformation. Den ersten Schritt bildet ein theoretischer Orientierungsrahmen, in einem zweiten Schritt werden thematisch relevante Fallbeispiele aus der Praxis vorgestellt (u.a. Klimaquartier Arrenberg in Wuppertal, Tag des guten Lebens in Köln). Es gibt noch keinen Königsweg für eine partizipative Quartiersentwicklung, deshalb ist es von zentraler Bedeutung, diese als Lernprozess zu begreifen, der sich in Spannungsfeldern bewegt – so z. B. zwischen Partizipation als Möglichkeit der Selbstregierung und ,Entwicklung‘, die den Bürger_innen Modelle und Ziele wie Nachhaltigkeit vorgibt, oder zwischen dem Anspruch auf eine inklusive, also umfassende Partizipation in einem Kontext wachsender sozialer Ungleichheiten.