21. November 2016

Netzwerke, Paradigmen, Attitüden. Der deutsche Sonderweg im Fokus

Dr. Jakob Kapeller (Johannes Kepler Universität Linz), Florentin Glötzl (Wirtschaftsuniversität Wien)

Laufzeit: 01.09.2016 - 28.02.2018

Das Forschungsprojekt versucht in einem empirischen Forschungsdesign die Existenz, Rolle und Relevanz des „deutschen Sonderwegs“ in der Ökonomie aus drei Perspektiven zu beleuchten. Eine publikationszentrierte Sichtweise, basierend auf einer Analyse von Zitationsnetzwerken, soll dazu beitragen Spezifika der Forschungsorientierung der deutschen Ökonomie vergleichend aus quantitativer und qualitativer Perspektive zu diskutieren. Eine personenzentrierte Perspektive versucht weiter auf Basis einer empirischen Erhebung des Profils deutscher Ökonom_innen die Reproduktionslogik und Reproduktionslinien der deutschsprachigen Ökonomie zu identifizieren und dabei perspektivisch ein besseres Verständnis der „nächsten Generation“ zu ermöglichen. Zuletzt wird mithilfe der Q-Methodologie eine einstellungszentrierte Betrachtungsebene herangezogen um die informalen Sichtweisen, impliziten Einstellungen und Vorurteile deutscher Ökonom_innen genauer zu verstehen und über Narrative darzustellen.

(Schwerpunkt: Analyse der Pluralität in der Ökonomik an Universitäten)