22. November 2016

Kooperation von Akteuren vorbeugender Sozialpolitik - Eine Analyse am Beispiel der Berufsorientierung jugendlicher Flüchtlinge

Prof. Dr. Sybille Stöbe-Blossey (IAQ / Universität Duisburg-Essen)

Laufzeit: 01.09.2016 - 31.08.2018

Vorbeugende Sozialpolitik soll dazu beitragen, jungen Menschen Perspektiven für Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben zu eröffnen. Dies erfordert eine Verknüpfung mit Bildungspolitik und die Kooperation zwischen Institutionen und Professionen aus unterschiedlichen Politikfeldern. Ziel des Projektes ist die Identifizierung von Gelingens- und Engpassfaktoren für Kooperation und die Entwicklung von Handlungsoptionen. Exemplarisch wird die Kooperation von Akteuren unterschiedlicher Politikfelder bei der Vorbereitung jugendlicher Flüchtlinge (ca. 14 bis 20 Jahre) auf den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf untersucht.

Im Rahmen der Analyse werden qualitative Interviews mit Akteuren in Querschnittsfunktionen (bspw. Kommunale Integrationszentren) und politikfeldspezifischen Akteuren (Schule, Arbeitsagentur / Jobcenter, Jugendhilfe) durchgeführt. Für den Transfer vorgesehen sind Handreichungen für Kooperation, Muster für Kooperationsvereinbarungen sowie politikfeldübergreifende Fortbildungen.

(Schwerpunkt: Governance)

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Zwischenbericht:
Köhling, Karola/Stöbe-Blossey-Sybille unter Mitarbeit von Philipp Hackstein und Iris Nieding (2017):
Integration durch Bildung: Die Berufsorientierung jugendlicher Flüchtlinge als Querschnittsaufgabe, IAQ-Forschung 2017-04, http://www.iaq.uni-due.de/iaq-forschung/2017/fo2017-04.pdf

Veranstaltung:
Im Rahmen des Projekts findet am 07.03.2018 die Fachtagung "Berufsorientierung für jugendliche Geflüchtete. Herausforderungen – Kooperationsformen – Praxisbeispiele" statt.