19. August 2016

Ruhestand - Wie flexibel ist die Flexi-Rente?

Lange wurde in der Großen Koalition darum gerungen, jetzt liegt sie vor: Die politische Einigung auf eine Flexi-Rente. Wer mit 63 Jahren in den Ruhestand geht, soll künftig mehr als 450 Euro monatlich dazuverdienen dürfen, ohne Einbußen von seiner Rente in Kauf nehmen zu müssen. Wer profitiert von der Flexi-Rente, die 2017 in Kraft treten soll?

Die neue abschlagfreie Hinzuverdienstgrenze liegt bei 6.300 Euro im Jahr. Gleichzeitig soll das Arbeiten über das normale Rentenalter hinaus attraktiver werden: So sollen sich Renteneinzahlungen von Beschäftigten und Arbeitgebern positiv auf die Rentenhöhe auswirken. Doch reichen diese Modelle, um den Start in die Rente möglichst flexibel zu gestalten? Gelingt es Unternehmen damit, das Know-how älterer Mitarbeiter möglichst lange zu erhalten, gerade in Zeiten des Facharbeitermangels?

Am Mikrofon: Michael Roehl

Gesprächsgäste:

  • Prof. Dr. Ute Klammer, Wissenschaftliche Direktorin des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen
  • Peter Weiß, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Sprecher für Fragen der Rentenpolitik 
  • Michael Hennig, Leiter des Arbeitskreises "Betriebliche Altersvorsorge und Zeitwertkonten" beim Demographie-Netzwerk ddn

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